VITA

Josy Santos wurde in Bahia (Brasilien) geboren. Bereits früh wurde ihr Gesangstalent entdeckt. Die brasilianische Mezzosopranistin absolvierte  bisher eine äußerst bemerkenswerte und von der Fachwelt mit zahlreichen positiven Kritiken bedachte Karriere in Lateinamerika und Europa.

Mit der Sinfonie N°9, in Beethoven's Jubiläumsjahr, debütiert Josy Santos beim Lucerne Festival, begleitet von musicAeterna unter der Leitung von Teodor Currentzis, sowie anlässlich der Olympischen Spiele in Tokio, begleitet von den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Gustavo Dudamel, anschließend in ihrem Heimatland mit der NEOJIBA, unter der Leitung von John Neschling. Mit dem Münchner Rundfunkorchester stellt sie sich in der Konzertreihe Paradisi Goria im Juli 2020 vor. Das Konzertrepertoire der Mezzosopranistin umfasst zahlreiche Werke vom Bach, Garcias, Haydn, Pergolesi und Saint- Saëns.

In der Spielzeit 2019/2020 ist sie als musikalisches Cover für Mozarts Cherubino oder Dorabella an das Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel gebunden.

An der Oper National du Rhin gab Josy Santos ihr Debut in 2017 als Samaritana in Zandonais „Francesca da Rimini“, 2019 kehrte sie als Bernardo in Ginasteras „Beatrix Cenci“ zurück. Von 2017 bis 2019 war die Mezzosopranistin festes Ensemblemitglied an der Staatsoper Hannover, wo sie unteranderem als Hänsel in Humpedincks „Hänsel und Gretel“, Ottavia/Fortuna in Monteverdi's „L'incoronazione di Popea“, Marchesa Melibea in Rossinis „Il Viaggio a Reims“ und Hermia in Britens „Sommernachtstraum“ zu sehen war.

Von 2015 bis 2017 war Josy Santos an der Oper Stuttgart als Elevin in zahlreichen Partien zu erleben, wie Siebel in Gounods „Faust“; Oberto in Händels „Alcina“; 2. Magd in Strauss‹ „Elektra“ und Cherubino in Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ - zudem coverte sie Mercédès in Bizets „Carmen“, Das süße Mädchen in Boesmans‘ „Reigen“ sowie Enrichetta di Francia in Bellinis „I Puritani“.

In Brasilien, Deutschland und der Schweiz war sie als Angelina in Rossinis „La Cenerentola“, Zweite Dame in Mozarts „Die Zauberflöte“, Dardano in Händels „Amadigi di Gaula“, Zitta in Puccinis „Gianni Schicchi“, Maddalena in Verdis „Rigoletto“, Frau von Hufnagel in Hans Werner Henzes „Der Junge Lord“, Page in Richard Strauss „Salome“ zu erleben.

Die Mezzosopranistin arbeitete mit Regisseuren wie Frank Castorf, Peter Konwitschny, Jossi Wieler und Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Ulf Schirmer, Marc Soustrot, Lorenzo Viotti, Giuliano Carella und Ivan Repusic zusammen.

Josy Santos ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe unteranderem 52th International Singing Competition Toulouse 2019, Operalia 2018, Emmerich Smola Förderpreis 2018, Annelise-Rothenberger-Wettbewerb 2017. Weiterhin nahm sie an internationalen Festivals teil: Rheingau Musik Festival, Kammeroper Schloss Rheinsberg und Oper Schloss Hallwyl.

Ihr Gesangsausbildung begann die Mezzosopranistin in São Paulo mit der Gesangslehrerin Marcia Soldi. An der Universität Cruzeiro do Sul schloss sie ihr Studium als Bachelor in Gesang ab. Ihr weiterer Studienweg führte die Mezzosopranistin an die HfMDK Frankfurt zur Prof. Ursula Targler-Sell, wo sie mit Auszeichnung ihren Master abschloss. Im Jahr 2019 begann sie ihr Oper- Konzertexamen an der HfMDK Frankfurt.