VITA

Josy Santos wurde in Bahia (Brasilien) geboren. Die brasilianische Mezzosopranistin absolviert eine bemerkenswerte und von der Fachwelt mit zahlreichen positiven Kritiken bedachte Karriere in Lateinamerika und Europa. Ihre Gesangsausbildung begann sie in São Paulo bei der Gesangslehrerin Marcia Soldi. An der Universität Cruzeiro do Sul schloss sie ihr Studium als Bachelor in Gesang ab. Ihr weiterer Studienweg führte sie an die HfMDK Frankfurt a. M. zur Prof. Ursula Targler-Sell, wo sie mit Auszeichnung ihren Master abschloss. Im Jahr 2019 begann sie ihr Oper-Konzertexamen an der HfMDK in Frankfurt a. M..

Von 2015 bis 2017 war Josy Santos an der Oper Stuttgart als Elevin in zahlreichen Partien. An der Oper National du Rhin gab Josy Santos 2017 ihr Debüt als Samaritana in Zandonais „Francesca da Rimini“. Von 2017 bis 2019 war die Mezzosopranistin festes Ensemblemitglied an der Staatsoper Hannover, wo sie unter anderem als Hänsel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“, Marchesa Melibea in Rossinis „Il Viaggio a Reims“ und Hermia in Brittens „Sommernachtstraum“ zu sehen war.

Josy Santos ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, unter anderem dem 52nd International Singing Competition Toulouse 2019 & Operalia 2018.

In der Spielzeit 2020/21 zieht die Mezzosopranistin in die schöne Schweiz und gibt ihr Debüt als Dorabella in Cosi fan Tutte von Mozart am Stadttheater Luzern. 

In dieser Saison debütiert Josy Santos bei TOBS Biel Solothurn in der Rolle des Romeos in „I Capuleti e i Montecchi“ von Bellini, in der Rolle der Glutz in Casanova in der Schweiz von Burkhard und zudem ist sie Stipendiatin der Dino-Arici-Stiftung.

In Luzern kehrt sie als Bellonda in „Perelà, uomo di Fumo“ von Pascal Dusapin zurück.

In 2022 gibt Josy Santos ihr Debüt als Zefka in eine Neuinszenierung Janácek‘s „Tagebuch eines Verschollenen“ an der Opera national du Rhin.